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gelesen: The Name of the Wind

The Name of the Wind1 von Patrick Rothfuss
The Name of the Wind

Mit parallelem lesen und hören bin ich nun fertig mit dem ersten Teil der Königsmörder-Chronik die später einmal drei Teile umfassen soll:

The riveting first-person narrative of a young man who grows to be the most notorious magician his world has ever seen. From his childhood in a troupe of traveling players, to years spent as a near-feral orphan in a crime- ridden city, to his daringly brazen yet successful bid to enter a legendary school of magic, The Name of the Wind is a masterpiece that transports readers into the body and mind of a wizard. It is a high-action novel written with a poet’s hand, a powerful coming-of-age story of a magically gifted young man, told through his eyes: to read this book is to be the hero.

In einem abgeschiedenen Ort trifft ein zunächst namenloser Chronist auf den Wirt des Gasthauses. Er scheint mehr über den zuvor passierten Zwischenfall mit spinennartigen Dämonen zu wissen. Sie kommen ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass der Wirt niemand anderes ist als der legendäre Kvothe. Sie kommen überein, dass der selbst nicht unbekannte Chronist die Geschichte von Kvothe niederschreibt. Und dieser erzählt seine Geschichte…

Der zwölfjährige Kvothe gehört zu einer Gruppe von fahrenden Theaterschaustellern und überlebt nur durch Zufall als einziger den Überfall durch die nur als Legende existierenden Chandrian. Auf sich allein gestellt gelangt erst in eine molochartige Stadt und später zu seinem Traum, der Universität. Und er sucht nach Hinweisen auf die Chandrian die offenbar mehr sind als nur eine Legende.

The Name of the Wind ist der erste Roman von Patrick Rothfuss und wenn man ihn liest ist das kaum zu glauben. Irgendwo habe ich gelesen, dass er 10 Jahre an diesem Buch schrieb ehe es veröffentlicht wurde. Ob es stimmt weiss ich nicht, aber es würde mich nicht wundern. Das Buch ist kein typisches Erstlingswerk sondern wirkt wie das Werk eines Autoren der schon viel Erfahrung im Geschichten erzählen hat. Die Geschichte ist sehr dicht und durchdacht, scheinbar beiläufige Schilderungen werden später referenziert. Geschildert wird sie komplett aus der Ich-Perspektive von Kvothe bis auf die Zwischensequenzen die im Gasthaus geschehen. Man ist aber ansonsten immer beim 12-15 jährigen Kvothe, seiner Zeit als fahrender Schausteller, einsam im Wald, in der fremden Stadt und in der Universität wo er einiges über übersinnlich scheinende Gegebenheiten lernt, sich Feinde und Freunde macht.
Das Buch ist fesselnd, man will Kvothe immer weiter folgen und je näher man zum Ende kommt, desto klarer wird, dass dies nur der Einstieg, die Grundlage ist. Der Kvothe von dem der Chronist gehört hat ist ein erwachsener Held, nicht der Jugendliche. Dessen Kindheit ist zwar Teil der Legende aber nicht die eigentliche Legende des Kriegers. Die wird in einem der folgenden Bücher erzählt werden, einen zweiten Teil2 gibt es schon sowie einen Ableger über einen der Nebencharaktere3. Ob The Name of the Wind in ein paar Jahren wirklich noch vor Der Herr der Ringe stehen wird wie ich es schon mehrfach gelesen habe weiss ich nicht aber die Königsmörder-Chronik wird sicher nicht weit weg stehen. Eindeutige Empfehlung für jeden Fantasyliebhaber!

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1 Deutsche Fassung: Der Name des Windes

2 Deutsche Fassung: Die Furcht des Weisen

3 Deutsche Fassung: Die Musik der Stille

gelesen: Perry Rhodan 2805: Para-Patrouille

Perry Rhodan 2805: Para-Patrouille von Michael Marcus Thurner
Perry Rhodan 2805 - Para-Patrouille
Auf der geheimnisvollen Welt Zeedun – eine Hüterin der Zeiten bewährt sich

Weiterhin folgen wir Perry Rhodan, Gucky und Co. im heimischen Sonnensystem, 20 Millionen Jahre in der Vergangenheit. Hier werden die Kerouten zu Hüter der Zeiten ausgebildet die dem Kodex mit ihren Prognosen so unschätzbare Dienste erweisen. Während Perry und Co. weiterhin auf die offizielle Freigabe für den Einflug ins System warten sehen sie sich schon einmal heimlich um und erfahren so einiges über die Hüter der Zeiten, wer sie sind, wer und wie sie ausgebildet werden. Und auch die abtrünnigen Laren um Avestry-Pasik die die Zeitreise mutmasslich verursacht hatten sind hier. Und natürlich sind auch die Tiuphoren nicht weit und versuchen gegen die Hüter der Zeiten vorzugehen, schliesslich sind es ihre Angriffe die vorhergesagt und behindert werden.

Dies ist die direkte Fortsetzung des vorigen Bandes, was letzte Woche seinen Anfang nahm wird hier fortgeführt. Von daher von der Handlung wenig Überraschungen allerdings ist auch nicht gerade alles vorhersehbar, vor allem zum Ende hin. Dieser Handlungsstrang wird auch nächste Woche fortgesetzt werden allerdings nicht mehr im Solsystem.


gelesen: Perry Rhodan 2804: Hüter der Zeiten

Perry Rhodan 2804: Hüter der Zeiten von Michael Marcus Thurner
Perry Rhodan 2804 - Hüter der Zeiten
Einsatz im heimischen Sonnensystem – einem Geheimnis der Vergangenheit auf der Spur

Nachdem Perry Rhodan und Co. in der vorigen Woche erneut für den Kodex aktiv geworden sind und ihn gegen die Tiuphoren verteidigt haben machen sich die Terraner auf den Weg in das — später einmal — heimische Sonnensystem. Hier sollen “Die Hüter der Zeiten” sein, eine geheimnisvolle Gruppe von Wesen von denen das Kodex Warnungen vor den Tiuphoren erhält.
Das System ist wichtig und schwer bewacht, während die offiziellen Wege ihren Lauf nehmen machen sich die Terraner verdeckt auf und untersuchen das Sonnensystem wie es in der Vergangenheit ist, u.a. hat es mehr Planeten die im Laufe der Zeit verloren gehen werden. Perry selbst sieht sich auf der vorzeitlichen Erde um und natürlich ist dort nicht alles wie vermutet…

Weiter geht es mit der Gruppe um Perry selbst, bisher der einzig aktive Handlungsstrang des neuen Zyklus. Auch dieser Roman ist sehr gut zu lesen und bringt sowohl den aktuellen als auch den vorigen Zyklus ein gutes Stück weiter. Natürlich stehen wir erst am Anfang des Zyklus und ob z.B. die Tiuphoren in einigen Wochen noch die gewichtige Rolle einnehmen wie jetzt darf bezweifelt werden, ich glaube allerdings auch nicht dass sie komplett verschwinden werden. Für das was wir über den neuen Zyklus bisher erfahren oder angedeutet bekommen haben ist hier aber wieder ein guter Schritt nach vorn getan worden. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

gelesen: Perry Rhodan 2803: Unter dem Sextadim-Banner

Perry Rhodan 2803 - Unter dem Sextadim Banner
Ein Sonnensystem wird angegriffen – Perry Rhodan gerät zwischen die Fronten

Weiterhin befinden sich Perry Rhodan, Gucky und Co auf der Kontaktwelt des Kodex in der Vergangenheit. Auch die Laren um Avestry-Pasik befinden sich dort und versuchen ihrerseits ihre Ziele zu erreichen. Perry nimmt Kontakt mit den Führern der Rayonen auf doch dann greifen wieder die Tiuphoren an um den Planeten einzunehmen…

Auch hier geht es ordentlich zur Sache und wir kommen auch was die Erkenntnisse über die Gegebenheiten in der tiefen Vergangenheit in die es Perry und Co. verschlagen hat weiter. Auch weil Teile de Romans aus Sicht der Tiuphoren beschrieben wird.
Und vor allem kommt es zu einer Erkenntnis die im nächsten Band weiter geführt wird, ich bin schon sehr gespannt.

gelesen: Perry Rhodan 2802: Bastion der Sternenmark

Perry Rhodan 2803 - Bastion der Sternenmark
Sie landen auf der Testwelt – Terraner im Kampf gegen die Tiuphoren

Gestrandet in der Vergangenheit sind Perry Rhodan, Gucky und Co weiter auf der Suche nach den Laren um Avestry-Pasik die dafür sorgten, dass die ATLANC mit der RAS TSCHUBAI in der Vergangenheit strandeten um diese zu verändern.
In dieser Vergangenheit ist “Der Kodex” die grösste Macht in der Milchstrasse und aktuell suchen viele Völker den Schutz des Kodex da die Tiuphoren eine Welt nach der anderen rücksichtslos überfallen und zerstören.
Perry Rhodan und Co. landen auf einem Kontak- und Testplaneten auf dem potenzielle Mitgliedsvölker begrüsst und untersucht werden. Hier erfährt er einiges über den Kodex und insbesondere dessen Hauptvolk, die Rayonen die offenbar fast identisch mit den Onryonen sind die zusammen mit dem Atopischen Tribunal die Milchstrasse in der Gegenwart unter Kontrolle gebracht haben. Nicht alles was er erfährt bekommt er auf dem Präsentierteller serviert und auch die Tiuphoren sind nicht untätig…

Dies ist ein sehr guter Band, wir erfahren sehr viel über die Rayonen und damit auch übre die Onryonen, einiges wird zudem angedeutet und die Tiuphoren sind garantiert viel viel Action. Hat mir sehr gefallen.
Am Ende gibt es ausserdem eine ausfühltiche Leseprobe des Silberbandes 130 der in zwei Wochen erscheint.

gelesen: Perry Rhodan 2801: Der Kodex

Perry Rhodan 2801 -  Der Kodex
Die RAS TSCHUBAI in einem fremden Raum – Terraner treffen auf bekannte Unbekannte

Im zweiten Heft des neuen Zyklus steigert sich der Takt der Handlung. Perry Rhodan und Gucky sind mit der RAS TSCHUBAI über 20 Millionan Jahre in der Vergangenheit und müssen mit ansehen wie die Tiuphoren mit denen Perry schon letzte Woche Bekanntschaft gemacht hatte ein weiteres Volk grausam angreifen. Trotz alle Bedenken was die Auswirkungen auf die Zukunft angeht greifen sie ein und treffen auf “bekannte Unbekannte” wie es als Untertitel zu diesem Band passend heisst…

Hier geht es erstmals “zur Sache”, inwiefern die Tiuphoren eine langfristige Bedeutung haben werden wird sich zeigen, aber die “bekannten Unbekannten” sind interessant, ebenso wie der Kodex der zu der Zeit eine der LFT vergleichbar grosse Gruppe darstellt. Ich bin gespannt wie sich die Handlung nächste Woche weiter entwickelt.

gelesen: Perry Rhodan 2800: Zeitriss

Perry Rhodan 2800: Zeitriss von Michelle Stern
Perry Rhodan 2800 - Zeitriss
Die Terraner starten eine Missions ins Ungewisse — doch ihr Flug führt in die Katastrophe

Der neue Zyklus setzt die Handlung des vorigen Zyklus der mit Band 2799 endete direkt fort.
Den Terranern ist es glungen mit dem gekaperten Schiff des Atopischen Richters Chuv das sich mittlerweile ATLANC nennt und die RAS TSCHUBAI der Terraner im Gepäck hat in die Synchronie vorzudringen durch die sie in die Jenzeitigen Lande gelangen wollen um herauszufinden mit wem genau sie es mit dem Atopischen Tribunal zu tun haben das im vorigen Zyklus die Milchstrasse unter seine Kontrolle gebracht hat.
Die Reise mit Atlan als Pilot gestaltet sich schwierig und auch die Mischung aus Terranern und Laren des Widerstandes ist nicht konliktfrei. Die ATLANC strandet im irgendwo bzw. wann und die Laren setzen sich ab. Mit der RAS TSCHUBAI machen sich die Terraner an die Verfolgung denn die ATLANC ist in frühester Vergangenheit gestrandet und die Laren drohen die Geschichte zu verändern. Schnell kommt es aber zum Kontakt mit einem sehr gewalttägigem Volk das in dieser grauen Vorzeit offenbar die Macht hat.

Im Vergleich zu Band 2700 der von Andreas Eschbach geschrieben wurde ist dieser Jubiläumsband ganz anders, er setzt ja direkt an den vorigen Band und Zyklus an. Dementsprechend fängt er auch eher wie eine Fortsetzung an, auch wenn vorher noch eine Zusammenfassung der Ereignisse des letzten Zyklus kommt.
Aber das täuscht, Michelle Stern nimmt den Faden auf und zieht ihn durch die Synchronie in die tiefste Vergangenheit und teilt ihn gleich in mehrere Handlungsstränge auf die alle nicht gerade ohne Konfliktpotenzial sind. Von daher ist der erste Eindruck eher der einer normalen Fortsetzung der sich dann aber sehr schnell als Einstieg in eine komplett neue Handlungsebene entpuppt. Ein gelungener Auftakt.