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Amazon FireTV Stick zum Einführungspreis

Seit Ende September habe ich ja ein Amazon FireTV, noch die Box.
Amazon FireTV (Box)Meinen ersten Eindruck hatte ich ja schon gebloggt, mittlerweile hat die kleine Kiste bei mir das Fernsehen praktisch komplett abgelöst. Wenn ich einen Film oder Serie sehen will schalte ich sie ein und schaue über Amazon Prime oder Netflix das was ich gerade sehen will und genau dann wenn mir danach ist. Klassisches Fernsehen mit starrer Sendezeit sehe ich nur noch in Ausnahmefällen.

Seit heute morgen gibt es nun auch in Deutschland den kleinen Bruder der Box, den FireTV Stick. Der Stick ist kleiner, hat halt die Form eines USB-Sticks und wird direkt in einen HDMI Anschluss gesteckt. Strom bekommt er über einen USB Stecker, da nimmt man am besten direkt eine am Fernseher. Gegenüber der Box hat er eine eine kleinere CPU, d.h. als Spielekonsole taugt er nicht wirklich (nutze ich aber auch nicht) und die Menüs sind auf der Box wohl etwas schneller. Der Stick wird aber keine Probleme haben mit HD-Streams, das schafft selbst ein Raspberry Pi wink. Ausserdem fehlt ihm der Kabel-Netzwerkanschluss, der digitale Audioausgang, der USB Anschluss und die Spracherkennung in der Fernbedienung (die ich unerwartet häufig nutze). Die Fernbedienung mit Mikrofon kann einzeln bestellt werden oder man nutzt bei Bedarf einfach die Fernbedienungsapp für Android oder ios.
Praktisch würde der Stick aber für alles ausreichen was ich damit mache, also habe ich mir einen bestellt für meinen alten Fernseher.

Der Stick kostet 39€ (die Box 99€) aber wie bei der Box gibt es ein Einführungsangebot.
Bis 26.03. 9:00 Uhr kostet der Stick nur 19€ für Amazon Prime Mitglieder, wobei man auch nur für die Bestellung Prime Mitglied werden kann, das ist die ersten 30 Tage kostenlos. Bleibt man danach bei Amazon Prime erhält man 12€ Gutschrift für den Stick, so dass man rechnerisch sogar auf nur 7€ kommt. 19€ ist effektiv also ein Angebot für Jeden, man muss ggf. halt Amazon Prime kostenlos ausprobieren.
Ausgeliefert wird der Stick am 15. April, im Vergleich zur Einführung der Box hat Amazon dieses mal genug für den Bedarf vorrätig cool

Anschluss an alten Fernseher

Die FireTV Box hängt im Wohnzimmer am flachen Fernseher, der Stick soll meinen alten Curved-TV (Röhre) wiederbeleben damit ich mir z.B. die letzte halbe Stunde eines Films im Schlafzimmer ansehen kann.
Der Stick hat HDMI, die Röhre ist Analog, also muss da ein Konverter her. Receiver für z.B. DVB-S oder -C haben zwar HDMI aber normlerweise nur als Ausgang, für einen HDMI Eingang und analogen Ausgang muss man suchen.
Fündig geworden bin ich aber recht schnell in China. Für 11,93€ inklusive kostenlosem Versand mit Tracking via Post.nl habe ich mir einen HDMI auf AV-Video Adapter bei Tinydeal bestellt. Die Lieferung aus China dauert 2-4 Wochen, der Stick kommt in 3 Wochen, das passt. So bekommt die Röhre noch ein Gnadenbrot wink

gesehen: Zu Ende ist alles erst am Schluss

Frisch zurück aus dem Kino muss ich erstmal den Film der Sneak verbloggen. Es lief Zu Ende ist alles erst am Schluss. Ich will meinen Tweet nach dem Film nur kurz etwas erläuten:

(Kleine Spoiler) Etwa zeitgleich stirbt Romains Opa sein Vater wird Rentner. Romains Vater und dessen Brüder bringen die Oma / ihre Mutter in ein Heim, Romain besucht sie dort regelmässig. Das Rentnerdasein ist für Romains Eltern nicht einfach und die Oma haut aus dem Heim ab. Romain bekommt raus wo sie hin ist und fährt ihr nach.

Klingt vielleicht etwas wirr, letztlich ist es aber die Oma die von den Söhnen ins Heim gesteckt wird nachdem ihr Mann stirbt, der Vater als frischer Rentner woran sich die Beziehung erst anpassen muss und der Enkel der sich um die Oma kümmert. Und wenn ich das hier so schreibe ist diese Beschreibung gefühlt schon mehr Handlung als man in den gut anderhalb Stunden Laufzeit sieht. Der Film hat kaum eine Handlung die man als solche wahrnimmt, ich habe es direkt nach dem Film damit verglichen sich auf eine Bank zu setzen und die Autos zu beobachten. Das wurde von M. gleich bestritten weil man dabei ein interessantes Auto sehen könnte. Am besten fand ihn aus unserer Gruppe wohl U. der sehr vehemend 4 von 10 Punkten verteidigt hat. Die seien dem Film gegönnt, mein Fall war er aber überhaupt und gar nicht. Wir konnten uns nicht einmal auf ein Genre einigen und haben es bei “französischer Film” belassen was aber auch falsch ist denn alle französischen Filme die wir letztes Jahr in der Sneak hatten waren Klasse.

Einen Preis hat aber derjenige verdient, der den Trailer geschnitten und mit Musik unterlegt hat, im Trailer wirkt der Film richtig gut, danach hätte ich ihn mir auf jeden Fall angesehen. Die Szenen sind alle aus dem Film aber wer aufgrund des Trailers in den Film geht kann nur enttäuscht werden:


gesehen: Die Trauzeugen AG

Nach einigen Wochen Pause wegen Handball-Heimspielen war ich gestern mal wieder in der Sneak. Es lief Die Trauzeugen AG. War es Zufall, dass just für diesen Film Werbung am Ende der E-Mail mit der Bestellbestätigung war?
Der Film ist definitiv kein Oscarkandidat, von der Story her entsprach er ziemlich genau dem was ich mir unter dem Titel vorgestellt hatte. Aber der Film war unerwartet witzig, ich hab mich gut amüsiert. Das war auch mein getwittertes Fazit nach dem Film:

Doug ist Anwalt und will in zwei Wochen heiraten. Seine Zukünftige (Kaley Cuoco-Sweeting, “Penny” aus Big Bang Theory) hat gleich 7 Brautjungfern auserkoren. Doug hat keine Freunde, nichtmal einen einzigen Bekannten kann er überreden sein Trauzeuge zu sein. Da bekommt er einen Tipp und kontaktiert Jimmy Callahan und seine Trauzeugen AG.
Jimmy spielt gegen Geld den Trauzeugen, mit allem was dazu gehört vor und nach der Hochzeit und bei Bedarf stellt er auch noch weitere Trauzeugen. Aber noch niemand wollte 7. In nur zwei Wochen macht er sich daran, für Doug 7 Trauzeugen zu besorgen die ihn natürlich alle schon ewig kennen und aufregende Dinge miteinander erlebt haben. Dabei geht nicht immer alles am Schnürchen…

Die Geschichte ist wie gesagt nicht wirklich überraschend, auch wenn man nicht jede Szene vorhersehen kann ist man doch nie überrascht. Aber der Film hat einen Humor der wirklich gut funktioniert. Kevin Hart spielt souverän den Jimmy Callahan, Josh Gad kommt als schüchterner Doug Harris auch gut rüber.
Ein Film zum Spass haben mit einfachem Humor der aber nicht zu sehr mit dem Holzhammer kommt und von daher auch nüchtern Spass macht.

gesehen: Whiplash

Mit Whiplash wurde uns gestern in der Sneak ein Musikfilm präsentiert. Wobei die Musik (Jazz!) zwar sehr gut aber letztlich austauschbar ist.
Es ist ein Drama um Ehrgeiz und wie man Talent erkennt und fördert — oder genau nicht.

Andrew Neiman ist 19 Jahre und hat ein Studium an der besten Musikschule des Landes (in New York) begonnen. Dort wird er entdeckt vom charismatischen Lehrer Terence Fletcher (fantastisch gespielt von J.K. Simmons) und in die berühmte Jazzband des Konservatoriums aufgenommen.
Die Band führt er mit hartem Regiment, es ist eine Ehre dort zu spielen. Etwas Zuckerbrot und sehr viel Peitsche (“Whiplash” bedeutet Peitschenhieb) sind sein Weg zum Erfolg. Er spielt die Musiker gnadenlos gegeneinander aus, schreit sie so sehr an, dass auch Gunnery Sergeant Hartman kuschen würde und schreckt auch nicht davor zurück Instrumente nach ihnen zu werfen.
Es ist sein Weg, sein Verständnis für den richtigen Weg aus einem Talent das Genie zu befreien. Er bricht und zerbricht den Charakter der Schüler die dem nicht gewachsen sind. Aber er hat Erfolg und die Schüler geben alles für ihn. Auch Andrew gibt alles was er kann und noch mehr, bis zur Selbstaufgabe…

Dieser Film ist keine leichte Unterhaltung aber sehr gut. Die Musik ist fantastisch, denn darum geht es. Trommeln im 400’er Takt bis alles perfekt ist, auch wenn die Hände bluten. Es geht um Ehrgeiz und die tyrannischen Methoden des Lehrers. Er hat Erfolg, aber macht es das zur richtigen Methode? Kann man andererseits jemanden wirklich an seine Leistungsfähigkeit führen wenn man ihm nur sagt, dass er gut ist aber nicht ernsthaft weiter fordert? Wie macht man aus einem Künstler der erstmal “nur” Talent hat einen “richtigen” Künstler?
Toll gespielt, man nimmt Miles Teller den ehrgeizigen Andrew ab der alles für eine Musikerkarriere geben würde. Und noch viel mehr J.K. Simmons den Lehrer Terence Fletcher der wirklich unheimlich ist. Man sieht wie er seine Schüler mit aller Härte antreibt, erliegt aber auch im Kino fast seinem Charisma.
Der Film geht fast zwei Stunden und nach einem ersten Finale nach etwa zwei Dritteln hätte er auch schon fast vorbei sein können, aber vor allem die letzte halbe Stunde hätte ich mir wahrscheinlich auch allein über zwei Stunden ansehen können und das liegt auch an der Musik smile

gesehen: Blackhat

Gerade komme ich aus der Sneak, es lief Michael Manns Blackhat
tl;dr; hatte ich es wie immer getwittert:

(“mittelmäßig bis guter” hätte es heissen sollen, da hat mir die Autokorrektur einen Streich gespielt)

Der Film fängt durchaus vielversprechend an: Manipulationen ala Stuxnet zerstören die Kühlpumpen eines chinesischen Atomreaktors und führen zu einer Kernschmelze. Schnell ist der grundsätzliche Einfallsweg identifiziert aber für die Details benötigt man die genutze Software und die ist im verstrahlten Reaktor. Das FBI hat aber durch einen anderen Angriff mit der gleichen Software eine Kopie und kann aushelfen. Also macht sich ein gemischtes Team aus China, dem FBI, Agenten und “Hacker” (IT-Spezialisten) daran den Anschlag aufzuklären.

Bei diesem anfänglichen Setting ist der Film sogar relativ intelligent; es werden Motive hinterfragt, Schlüsse gezogen und überlegt gehandelt. Leider driftet der Film etwa ab der Mitte ab von einem intelligenten Film zu immer mehr Action. So ab zwei Dritteln ist er nur noch ein generischer Actionfilm bei dem Motive und Logik keine Rolle spielen. Hier wurde verdammt viel verspielt, es hätte ein sehr guter Film werden können.
Interessanterweise kam mir in der zweiten Hälfte immer wieder in den Sinn, dass der Film ganz anders und viel besser wirken würde, wenn nicht Chris Hemsworth als Action-Hacker durch die Landschaft stolpern würde sondern ein beliebiger Schauspieler als James Bond. Vor allem die frühen Bonds waren genauso abstrus, wirkten aber irgendwie viel besser. Einfach weil es ein Bond war. So gesehen: in der zweiten Hälfte einfach Chris Hemsworth als James Bond vorstellen, eine angemessene Schönheit hat er verkörpert von Wei Tang auch an seiner Seite. Für einen Bond wäre ihr Charakter zwar zu intelligent, aber das würde auch James Bond gut tun, als Bond wäre Blackhat wie getwittert sogar einer der Intelligentesten. Das soll jetzt alles nicht gegen James Bond sein, ich mag die Filme sehr, aber so kann man sich Blackhat vielleicht gut vorstellen. Eine Superschurkengeschichte ala Bond ohne Bond.

gesehen: Black Sea

In der Sneak lief gestern der U-Boot Thriller Back Sea

Captain Robinson ist praktisch sein Leben lang U-Boote gefahren, zuletzt für eine Bergungsfirma. Als diese ihn und seine Crew entlässt schmiedet er mit seinen alten Kameraden einen Plan. Denn einer von ihnen hat auf einer seiner letzten Bergungsfahrten in umstrittenen Georgischen Gewässern ein altes Nazi U-Boot entdeckt das mit Gold beladen sein soll.
Gestützt durch einen Finanzier organisieren sie sich ein altes, rostiges russisches U-Boot und eine gemischte Besatzung aus Briten und Russen macht sich auf den Weg zu dem gesunkenen U-Boot. Nicht nur das U-Boot ist alt, auch die Besatzung hat den kalten Krieg miterlebt und das als Feinde. So bleiben Konflikte nicht aus und es passiert was passieren muss…

Black Sea ist ein britischer Film und das merkt man auch. Die Umgebung wirkt “schmutziger” als in amerikanischen Popcorn-Filmen und das passt sehr gut zur Geschichte. Nach dem Vorspiel in Grossbritannien geht es sehr schnell aufs U-Boot und der Grossteil der Handlung spielt sich in dieser engen Umgebung ab.
Viel Gold, eine Mannschaft mit viel Konfliktpotenzial und eine klaustrophobische Umgebung. Konflikte sind programmiert und auch was passieren kann ist in der Umgebung begrenzt. So kann man sich einiges denken was passieren wird aber der Film ist durchgängig spannend und fesselnd. Hat von mir 7/10 Punkte in der IMDb bekommen.

hitchBOT: ein Roboter per Anhalter durch Deutschland

Vorigen Sommer ist der hitchBOT, ein selbstgebastelter Roboter, quer durch Kanada getrampt.
Es war ein Forschungsprojekt in dem herausgefunden werden sollte ob der Roboter überhaupt heil ankommt, ob Roboter den Menschen vertrauen können. Das Ding kann quasi nichts, sich nicht bewegen oder sonstige lustige Dinge. Er kann sich eingeschränkt unterhalten und über Laufschrift kommunizieren.
Die 6000km von Halifax nach Victoria hat er problemlos geschaffft. In nur 19 Zwischenstops ist er heil angekommen.

Und nun will er durch Deutschland trampen (eine der beiden Erfinder, Frauke Zeller kommt aus Deutschland):

Begleitet wird die Aktion von Galileo, der Wissenschaftssendung für alle professionellen Sofawissenschaftler tongue
Und passend dazu gibt es auch ein Teaservideo: