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Automount Probleme

Auf meinem Desktop läuft Gentoo, sogar im testing-Zweig. Das funktioniert von kleinen Rucklern abgesehen problemlos und ich bin immer auf sehr aktuellem Softwarestand. Ja, ich binein Versionjunkie smile
In den letzten Tagen stand der Wechsel auf Gnome 2.22 an, bei der Gelegenheit hab ich auch ein world-Update gemacht um im gesamten System auf neuestem Stand zu sein. Das Update lief durch, ein revdep-rebuild auch und Gnome 2.22 startete auch Problemlos. D.h. fast. Wie ich nach ein paar Tagen bemerkte funktionierte das automatische mounten von USB-Geräten nicht mehr. Das ist ein Komfort, den ich schnell vermisste. Also hab ich vorhin mal nachgesehen, was Gnome da stört. In der Version 2.22 wechselt gnome vom gnome-vfs auf gvfs und das schrie geradezu “Verursacher”. Damit kam ich aber so recht nicht weiter, im gvfs schien alles vorhanden und problemlos zu funktionieren. Im Zwischennetz fand ich Hinweise auf ähnliche Probleme mit policymount und gnome-mount in den neuesten Versionen die offenbar auch dieses Problem verursachen. Ein downgrade brachte aber auch keine Abhilfe. Also weiter suchen, weiter unten im System. Einige Meldungen im Netz die eher in die Kategorie “Strohhalm” fielen brachten den hald ins Spiel. Der hald meldet Desktopmechanismen (in Gnome, KDE; XFCE usw., via dbus, dass da etwas passiert ist mit dem umgegangen werden sollte). Also im debug-Modus gestartet und eine interessante Meldung nach dem einstecken eines USB-Sticks gesehen:

20:24:18.750 [I] blockdev.c:958: Ignoring hotplug event – no parent
Das soll so nicht sein.
Leider brachte der hald mich ansonsten nicht weiter. Also noch tiefer ins System: Unter hald steckt nur noch udev. darunter ist nur noch der Kernel. So richtig etwas passenden spuckt google dafür nicht aus, aber ähnliche Probleme vor 2 Jahren. Die dort angesprochene Regel für udev habe ich tatsächlich nicht, aber seit dem ist udev etwa 100 Versionen weiter gesprungen (kein Spruch) und das kann durchaus Absicht sein. Ausprobiert habe ich es natürlich, aber geholfen hat es nicht. Mit genlop nachgesehen – udev ist beim Update tatsächlich aktualisiert worden – von Version 119 auf 120. Letzter Versuch: downgrade.
Und: damit funktioniert es wie gehabt! Also war nicht Gnome, hald oder etwas anderes hochleveliges Schuld, sondern udev 120. Und so viel Versionsjunkie bin ich dann auch nicht, Version 119 reicht mir völlig smile Was die genaue Ursache sein könnte gucke ich jetzt nicht weiter nach, ich wollte eigentlich ja ein Bild von der Kamera ziehen und bloggen, das kommt gleich smile

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Kommentare

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maribu am :

maribubei mir hat die neue udev version das renumbering von eth0 und eth1 verstauscht… sehr geil wenn sowas remote passiert sad

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